Fördern und Fordern

 

Die Grundschule Wiesenfeld hat es sich zur Aufgabe gemacht, allen Schülerinnen und Schülern gerecht zu werden. Wir vermitteln Basiskompetenzen sowie Fähigkeiten und Fertigkeiten als Voraussetzung für jede weitere schulische Bildung. Es ist uns ein Anliegen, jedes Kind von seinem individuellen Leistungsstand abzuholen und die Kompetenzen weiter zu entwickeln. Wir führen die Kinder behutsam in das schulische Leben ein.

Wir bemühen uns, alle Kinder gleichermaßen zu fördern und fordern, d.h. die Stärken unserer Schülerinnen und Schüler hervorzuheben und die Schwächen zu mindern. Dazu gehört aber, dass wir ihre individuellen Stärken und Schwächen erkennen. Erst dann können wir gezielte Maßnahmen ergreifen.

Kindern mit Lernrückständen helfen wir mit allen uns zur Verfügung stehenden didaktischen, methodischen und pädagogischen Möglichkeiten, grundlegende Fähigkeiten, Kenntnisse und Fertigkeiten zu erwerben. Schülerinnen und Schüler mit besonderen Begabungen und Neigungen, die ihren Lernstoff überdurchschnittlich schnell bewältigen, erhalten im differenzierten Unterricht zusätzliche Lernanreize und Gestaltungsmöglichkeiten, um die ersparte Lernzeit für ihre individuellen Interessen nutzen zu können.

 

Es findet eine enge Kooperation mit der Wilhelm-Busch-Schule statt.

 


 Unsere Schwerpunkte:


Präventionsklassen

  • Gemeinsames Lernen
  • Individualität
  • Förderung
  • Binnendifferenzierung
  • Unterstützung durch  Sonderpädagogen
  • Diagnostik

Da die Schüler mit ganz unterschiedlichen Ausgangsvoraussetzungen in die Schule kommen, wird von Anfang an großer Wert auf die Förderung jedes einzelnen Kindes und die damit verbundenen binnendifferenzierenden Maßnahmen gelegt. In den sogenannten "Präventionsklassen" unterstützt eine sonderpädagogische Lehrkraft die Klassen- und Fachlehrer in einzelnen Stunden. Aufgrund einer Eingangsdiagnostik wird der individuelle Förder- und Hilfsbedarf eines Kindes festgestellt. Lernziele werden festgelegt und spezielle didaktische Vorgehensweisen und Arbeitsmaterialien eingesetzt. Es soll so oft wie möglich gemeinsam gelernt werden, aber auch so oft wie nötig einzeln oder in einer Kleingruppe angeleitet und gefördert werden.

Für die Förderung von Bedeutung ist auch der regelmäßige Dialog zwischen sonderpädagogischer Lehrkraft, den Grundschullehrern und den Eltern. Auch eine interdisziplinäre Zusammenarbeit, z.B. mit Ergotherapeuten, Logopäden, dem Jugendamt oder der Schulsozialarbeit sind bei Bedarf Bestandteile der Förderung. Diese vorbeugenden (präventiven) Maßnahmen dienen dazu, dem Entstehen einer Beeinträchtigung vorzubeugen bzw. Unterstützung beim Lernen oder hinsichtlich der sprachlichen, geistigen oder körperlich-motorischen Entwicklung zu geben.


Inklusion

Inklusion bedeutet, dass alle Kinder mit und ohne körperliche oder geistige Behinderung gemeinsam in einer Regelschule unterrichtet werden sollen. Das Gleiche gilt für Schüler und Schülerinnen mit jeglichen sozialen und ethnischen Hintergründen.

Im schleswig-holsteinischen Schulgesetz heißt es:
"Zur Erreichung der Bildungs- und Erziehungsziele sind Schülerinnen und Schüler mit Behinderungen besonders zu unterstützen. Das Ziel einer inklusiven Beschulung steht dabei im Vordergrund" (SchulG S-H §4, 11.GVOBI. Schl.-H. S. 23ff)

Schleswig-Holstein setzt bei der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention damit auf den bislang eingeschlagenen Weg des gemeinsamen Unterrichts, allerdings mit dem einschränkenden Ressourcenvorbehalt.


Trainingsklasse

Zum Schuljahresbeginn 2011/12 wurde an der Grundschule Wiesenfeld die Trainingsklasse für Erziehungshilfe eingerichtet. Die konzeptionelle Grundlegung wurde über ein Schuljahr mit Vertretern der Grundschulen aus Oststeinbek, Barsbüttel, Willinghusen und Glinde und dem Leiter des Kinderhauses unter der Federführung des Förderzentrums erarbeitet.

In der Trainingsklasse arbeiten eine Grund-, eine Sonderschullehrerin und ein Erzieher aus dem Kinderhaus mit zurzeit 6 Kindern aus verschiedenen Grundschulen unseres Einzugsgebietes.

Die Trainingsklasse bietet den Schülerinnen und Schülern mit besonders problematischem Sozialverhalten einen Trainingsraum zur Stabilisierung ihrer Persönlichkeit. Ziel ist es, die Kinder in ihren Regelschulklassen zu reintegrieren.


Förderunterricht

LRS

Kinder mit Lese-Rechtschreibschwierigkeiten werden in kleinen Gruppen zusätzlich zum normalen Unterricht gefördert. Kinder lernen spielerisch Tricks, um mit Rechtschreibproblemen besser umgehen zu können.

 


 DaZ (Deutsch als Zweitsprache)

Ziel des DaZ-Unterrichts ist es, Schüler mit einer anderen Erstsprache dabei zu unterstützen, erfolgreich in der Schule mitarbeiten zu können und sicherer in der deutschen Sprache zu werden.

Diese Unterstützung erfolgt an unserer Schule auf unterschiedliche Weise:

Eine zusätzliche Lehrkraft befindet sich während des regulären Unterrichts im Klassenraum.
Schüler erhalten parallel zum Unterricht auf sie zugeschnittene Angebote.
Schüler erhalten nach Unterrichtsschluss zusätzlichen DaZ-Unterricht.

 


 Lesen macht stark/ Mathe macht stark

 

Lesen macht stark   Mathe macht stark

 

Weitere Informationen finden Sie auf den Lernetz-Seiten des IQSH

 

 


 Wahlpflichtstunde

 

Donnerstags in der 4. Stunde findet für die 3. und 4. Klassen eine Wahlpflichtstunde statt. Hier können die Kinder nach ihren Interessen aus unterschiedlichen Angeboten wählen. Darunter befindet sich stets ein „Streitschlichterkurs“. Die weiteren Kursangebote variieren von Schuljahr zu Schuljahr. 

Aktuelle Angebote sind derzeit:

 

  • Bügelperlen
  • Holzwerken
  • Schach
  • Große Kunst für kleine Künstler
  • Musical- Komm`mit uns ins Zirkuszelt
  • Chor
  • Lesen macht Spaß
  • Blockflöten
  • Kreative Nadel
  • Streitschlichter
  • Spiel und Sport
  • Knobelkönig

 

Schülerinnen und Schüler berichten hier über die Wahlpflichtstunden! 


 

Antolin

Mit Lesen punkten!

Antolin ist ein Online-Portal zur Leseförderung von Klasse 1 bis 10. Im Internet wählen die Schüler und Schülerinnen eigenständig Buchtitel aus, die sie gelesen haben oder noch lesen möchten. Quizfragen zu den Kinder– und Jugendbüchern können im Anschluss an das Lesen online beantwortet werden. Die Schüler und Schülerinnen erhalten Punkte, die sie sammeln und für die sie auch eine Urkunde bekommen können.

Ziel des Programms Antolin ist, die Lesefertigkeit zu steigern, da diese die Entwicklung des Vorstellungsvermögens, der Fantasie und die Sprach- und Ausdrucksweise beeinflusst. Antolin motiviert die Kinder, sich mit dem Inhalt eines Buches auseinander zu setzen und das Programm fördert weiterhin das sinnentnehmende Lesen.

Der jeweilige Klassen- oder Fachlehrer richtet ein Schülerkonto für die Teilnahme an dem Programm Antolin ein, so dass die Schüler und Schülerinnen entweder in der Schule oder zu Hause eigenständig lesen können.

Weitere Informationen erhalten Sie unter http://www.antolin.de

 


 

SINUS

Seit 2010 nimmt die Grundschule Wiesenfeld an dem SINUS-Programm teil.

Die Abkürzung „SINUS“ steht für „Steigerung der Effizienz des mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterrichts“.

Die Zielsetzung von SINUS ist es, Grundschulen sowie deren Lehrkräfte zu unterstützen, um den Mathematikunterricht und den naturwissenschaftlichen Heimat- und Sachunterricht im Sinne des forschenden und entdeckenden Lernens weiter zu entwickeln und zu fördern.

Dazu arbeiten Lehrer in ihrer Schule und in Netzwerken zusammen und erstellen fachlich ausgearbeitete Themenkisten, inklusive Begleitordner.

Ausführliche Informationen finden Sie unter http://www.sinus-grundschule.de

 


 

VERA

Im Frühjahr werden in den dritten Klassen der Grundschule Wiesenfeld die Vergleichsarbeiten (VERA 3) in Mathematik und Deutsch geschrieben.
Dabei müssen die Schülerinnen und Schüler im Fach Mathematik Aufgaben aus verschiedenen mathematischen Bereichen lösen.
Im Fach Deutsch lesen die Kinder Texte und beantworteten anschließend unterschiedliche Fragen.


Wir hoffen, dass alle Schülerinnen und Schüler ihr Bestes geben und sind nun auf die Auswertungen gespannt.

 

Ausführliche Informationen über Vera 3 erhalten Sie hier.


 Känguru (Mathe)

 

Den Känguru-Wettbewerb der Mathematik gibt es in Deutschland schon seit 1995. Er wurde bereits 1978 von Hochschulmathematikern in Australien entwickelt und erstmals durchgeführt, deshalb auch der Name Känguru.

Von Australien breitete er sich in viele Länder aus. Heute findet er in über 70 Ländern statt, und zwar überall gleichzeitig immer am Känguru-Tag, dem dritten Donnerstag im März.

Die Teilnahme daran ist freiwillig. Es gibt für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer Urkunden und einen kleinen Preis, für die Teilnehmenden mit den höchsten Punktzahlen auch größere Preise. Der Wettbewerb soll die mathematische Bildung in den Schulen unterstützen sowie die Freude an der Beschäftigung mit Mathematik wecken und festigen. Durch das Angebot an interessanten Aufgaben soll er auch die selbstständige Arbeit und die Arbeit im Mathematikunterricht fördern.

Es ist ein Einzelwettbewerb, bei dem in 75 Minuten je 24 Multiple-Choice-Aufgaben in den Klassenstufen 3/4 und 5/6 bzw. je 30 Aufgaben in den Klassenstufen 7/8, 9/10 und 11–13 zu lösen sind. Man kann also von der 3. Klasse bis zum Ende der Schulzeit daran teilnehmen.

Die Teilnehmerzahlen in Deutschland sind von 184 im Jahr 1995 auf etwa 906.000 im Jahr 2017 gestiegen. Der Wettbewerb erfreut sich also großer Beliebtheit. Auch die Grundschule Wiesenfeld nimmt seit einigen Jahren regelmäßig daran teil. In diesem Jahr ist der Känguru-Tag am Donnerstag, den 21.März 2019, und es haben sich an unserer Schule 68 Kinder angemeldet.

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

 


 

Enrichment-Programm in Schleswig-Holstein

 

Informationen finden Sie hier.

 

 


Türkischunterricht

 

Einmal in der Woche findet zusätzlich der Türkischunterricht von einem externen Türkischlehrer statt.